Wer darf mitreden, und zu welchen Bedingungen?

Podiumsdiskussionen gehören zu den wichtigsten Formaten demokratischer Meinungsbildung. Sie sollen offen, zugänglich und fair sein – damit sich Bürger im Wahlkampf selbst ein Bild machen können.

Gerade Medien tragen dabei oft eine besondere Verantwortung, denn sie setzen die Rahmenbedingungen, unter denen dieser Austausch stattfindet.

Diese Rahmenbedingungen sind kritisch zu bewerten.

Ein Eintrittspreis schafft eine soziale Zugangshürde. Für manche Bürger ist selbst ein ermäßigter Betrag nicht selbstverständlich. Politische Information darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Senioren, Alleinerziehende, Auszubildende oder Menschen mit geringem Einkommen werden dadurch faktisch ausgeschlossen oder zumindest abgeschreckt. Politische Information wird so vom Geldbeutel abhängig.

Hinzu kommt, dass Fragen nicht offen gestellt werden können, sondern vorab eingereicht und ausgewählt werden. Wer keinen Internetzugang hat oder soziale Medien nicht nutzt, bleibt außen vor. Der direkte Austausch, der eine Podiumsdiskussion eigentlich auszeichnet, wird durch einen Filter ersetzt.

Besonders problematisch ist schließlich die Zweckbindung der Einnahmen. Das Geld fließt nicht neutral, sondern an einen politisch aktiven Verein, in dem auch Kandidaten organisiert sind, die selbst auf der Bühne stehen und weitere Kandidaten, welche als Stadtrat kandidieren. Das mag formal zulässig sein – neutral wirkt es nicht. Zudem positioniert sich der Verein offen gegen die AfD.

All diese Faktoren führen zu einem vorhersehbaren Effekt: Es entsteht eine Zwangssituation.
Wer teilnimmt, akzeptiert Bedingungen, die mit dem Anspruch auf faire und gleiche demokratische Teilhabe schwer vereinbar sind.
Wer nicht teilnimmt, läuft Gefahr, als diskussionsunwillig zu gelten oder zu kneifen. Diese Zwangssituation ist kein Zufall der Wahrnehmung, sondern das Ergebnis der gewählten Regeln.

Es geht hier nicht um parteipolitische Empörung.
Es geht um Fairness, Transparenz und journalistische Verantwortung.

Vielleicht ist jetzt ein guter Zeitpunkt, diese Konstellation noch einmal zu überdenken.

19. Januar 2026|

Onetz selektiert – Onetz wählt aus

Man muss die AfD nicht mögen oder wählen.
Aber Demokratie gilt entweder für alle – oder sie verliert ihre Glaubwürdigkeit.

Bei der OB-Podiumsdiskussion gelten folgende Regeln:
– Zugang nur gegen Eintritt
– keine offenen Publikumsfragen
– Fragen nur vorab per Mail oder Instagram
– redaktionelle Vorauswahl der Fragen

Zusätzlich sollen die Eintrittseinnahmen einem politisch aktiven Verein zugutekommen, in dessen Vorstand Parteimitglieder und kommunale Kandidaten sitzen – darunter sogar Oberbürgermeisterkandidaten.

Das ist vielleicht formal zulässig.
Neutral wirkt es nicht.

Wenn ein Medienhaus:
– den Zugang beschränkt,
– Inhalte vorfiltert
– und finanzielle Verbindungen in ein politisches Umfeld bestehen,

dann darf man die Frage stellen, wessen Verständnis von Demokratie hier Maßstab ist – und wie neutral diese Bühne tatsächlich ist.

Das ist keine parteipolitische Kritik.
Dies ist eine grundsätzliche Frage von Fairness, Transparenz und journalistischer Verantwortung.

Wer Demokratie ernst meint, sollte solche Konstellationen nicht einfach hinnehmen.

16. Januar 2026|

Geht´s noch Onetz?

Onetz zeigt sein wahres Gesicht.

In Weiden wird eine sogenannte „Podiumsdiskussion zur Oberbürgermeisterwahl“ veranstaltet – aber nicht für alle Bürger, sondern nur für die, die zahlen können und wollen.

Eigentlich sind politische Informationsveranstaltung dieser Art kostenlos, doch nicht bei Onetz.

15 Euro Eintritt, damit man sich vor einer Wahl informieren darf. Und als wäre das nicht schon fragwürdig genug, geht der komplette Erlös ausgerechnet an einen Verein der öffentlich gegen die AfD hetzt. Neutral ist das nicht!

Pikant dabei:
2 OB-Kandidaten auf dem Podium sind selbst Mitglieder im Vorstand dieses Vereins. Weitere Stadtratskandidaten sind ebenfalls Mitglieder im Vorstand des Vereins.
SPD, Grüne, LSBW, CSU – alle mit dabei.
Neutralität? Fehlanzeige.

Als wäre das noch nicht genug:
Fragen dürfen nicht frei aus dem Publikum gestellt werden, sondern müssen vorab per E-Mail oder Instagram eingereicht werden.
Wer kein Internet hat?
Wer nicht „passt“?
Ausgeschlossen.

Das ist keine offene Diskussion.
Das ist Vorauswahl, Filterung und politische Bevormundung.

👉 Demokratie darf kein Eintrittsgeld verlangen.
👉 Wähler dürfen nicht vorsortiert werden.
👉 Politische Veranstaltungen dürfen nicht zur Geldbeschaffung parteinaher Vereine missbraucht werden.

Wer so ein Format verteidigt, zeigt sehr deutlich, wie er Demokratie versteht:
kontrolliert, bezahlt – und bitte ohne unbequeme Fragen.

Wir sagen klar:
Politik gehört auf die Straße, in die Säle und zu den Bürgern –
frei, offen und ohne Kassenhäuschen.

Wenn eine gewählte Opposition bekämpft wird, ist nicht die Opposition das Problem – sondern der Zustand der Demokratie.
Wer Opposition nicht aushält, hält Demokratie nur so lange aus, wie sie ihm nützt.

Demokratie lebt von Opposition.
Autoritäre Systeme fürchten sie.
Pseudo-Demokratien bekämpfen sie unter moralischem Vorwand.

So geht’s auf jeden Fall nicht, Onetz! Wer kommt nur auf so eine Idee?

Quellen:
https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/zeit-fuer-fragen-alle-weidener-ob-kandidaten-buehne-id5268274.html

15. Januar 2026|

Pressemitteilung – Bürgermeisterkandidat Eslarn – Marktgemeinderat Moosbach

PRESSEMITTEILUNG
AfD-Kreisverband Weiden – Neustadt a. d. Waldnaab – Tirschenreuth
Weiden, 31. Dezember 2025

AfD-Kreisverband stellt weitere Kandidaten zur Kommunalwahl auf – Bürgermeisterkandidat für Eslarn und Marktgemeinderatsliste Moosbach beschlossen.

Der AfD-Kreisverband Weiden – Neustadt a. d. Waldnaab – Tirschenreuth hat am Abend des 29. Dezember 2025 in Moosbach weitere Aufstellungsversammlungen zur anstehenden Kommunalwahl durchgeführt.

Im Rahmen der Versammlung wurde Werner Schmid (Malermeister) als Bürgermeisterkandidat für Eslarn aufgestellt. Am selben Abend fand zudem eine weitere Aufstellungsversammlung statt, in der die Kandidatenliste für den Marktgemeinderat Moosbach beschlossen wurde. Gewählt wurden sechs Kandidaten: Konrad Lingl, Georg Leipold, Matthias Grünbauer, Benedikt Fröhler, Johann Kick und Frank Koch.

Die Versammlungen wurden von Stefan Löw (MdL), stellvertretender Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Weiden, als Versammlungsleiter geleitet. Manfred Schiller (MdB), ebenfalls stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes, fungierte als Wahlleiter. Reinhold Mages übernahm die Schriftführung. Die Abläufe verliefen ordnungsgemäß und professionell. Die Stimmung war sehr gut; die Wahlergebnisse fielen einstimmig und in einem harmonischen Verfahren aus.

Damit wird die kommunale Verankerung im Landkreis weiter ausgebaut: Neben den bereits aufgestellten Kandidaten für den Stadtrat Weiden, die Kreistage Neustadt a. d. Waldnaab und Tirschenreuth sowie die Gemeinderäte in Mantel, Weiherhammer, Floß, Waldsassen, Kulmain und Eslarn können nun auch Kandidaten für den Marktgemeinderat Moosbach präsentiert werden. Es ist uns eine sehr große Freude, neben Weiden nun auch in Eslarn einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen zu schicken.

Wir sind uns einig: Die Geldverschwendung ins Ausland muss endlich gestoppt werden. Das schwer verdiente Steueraufkommen unserer arbeitenden Menschen muss in unserem Land sinnvoll eingesetzt werden.
— Konrad Lingl, Marktgemeinderatskandidat (Moosbach)

Kreisrat Alexander Zimmermann (Eslarn) sprach von einem historischen Schritt zur Verankerung unserer Partei auf kommunaler Ebene.

Wir bedanken uns bei allen Kandidaten für den Schritt, Verantwortung zu übernehmen: Das erfordert Mut und Rückgrat. Ein Dank gilt außerdem allen Helfern, die zum Gelingen der Versammlungen beigetragen haben, sowie dem Wirt, der die Veranstaltungen in seinen Räumlichkeiten ermöglicht und für eine sehr gute Bewirtung gesorgt hat.

31. Dezember 2025|
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