Kernenergie von der Regierung immer noch nicht gewollt?

Liebe Freunde,

was am 22. September 2022 im Deutschen Bundestag geschehen ist, gehört meiner Meinung nach zu den dunkelsten Ereignissen der parlamentarischen Nachkriegsgeschichte in Deutschland.

Am 22. September 2022 beriet der Deutsche Bundestag -in dritter und letzter Lesung- den Gesetzesvorschlag der AfD vom 05. Juli zur Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke und beschloss, den Antrag mit 70 Ja-Stimmen, 544-Nein Stimmen und 122 nicht abgegebenen Stimmen abzulehnen. Keine einzige Stimme kam aus dem CDU/CSU oder FDP Lager.

Besonders unrühmlich tat sich dabei eine Partei hervor, deren Vorsitzender Christian Lindner noch am 21. September erklärt hatte, Zitat: Es ist unabdingbar, die Kapazitäten am Strommarkt zu erhöhen und so die galoppierenden Preise zu senken. Die drei sicheren Kernkraftwerke müssen weiterlaufen und die Kohlekraftwerke unbedingt ans Netz gebracht werden.

Was macht der Herr Lindner genau einen Tag später? Er stimmt geschlossen mit seiner Fraktion gegen den AfD Antrag zur Änderung des Atomgesetzes. Dieses müsste nämlich dringend geändert werden, da nach Gesetzeslage ab 01.01.2023 die gewerbliche Stromerzeugung aus Kernenergie unter Strafe steht.

Nicht besser ein Herr Merz. Dieser forderte noch am 2. September den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke. Er ist der Vorsitzende einer Partei, die vor 11 Jahren unter Merkel den Ausstieg aus der gesicherten
Energieversorgung beschlossen hatte und so über die Jahre 17000 Megawatt an verlässlicher Kraftwerksleistung, allein im Bereich Kernenergie, vernichtet hat. Nun sei es aber plötzlich verantwortungslos, auch nur ernsthaft daran zu denken, drei moderne, problemlos laufende Kernkraftwerke stillzulegen.

Und was macht dieser Herr Merz am 22. September? Er und seine Fraktion stimmten ebenfalls gegen den AfD-Antrag zur Änderung des Atomgesetzes. Stattdessen brachte die Merz-Fraktion am 20. September, ganze zwei Tage vor der Abstimmung über den AfD Antrag, einen eigenen Gesetzentwurf zur Änderung des Atomgesetzes ein. Im Prinzip ähnelt der Wortlaut dem des AfD Antrags. Allerdings soll das Gesetz nur befristet für 2 Jahre bis zum 31.12.2024 gelten. Im Antrag der AfD waren dies 20 Jahre.

Diese schwarzen Realitätsverweigerer glauben tatsächlich, dass die Energiewende mit Wind und Sonne in 2 Jahren abgeschlossen sein wird und dann der Atomausstieg vollendet werden kann.

Eines haben diese Hasardeure auch nicht auf dem Schirm: Welcher KKW Betreiber investiert in ein Kraftwerk, das nur zwei Jahre laufen darf und dann abgerissen werden soll? Welcher hochqualifizierte Ingenieur sucht einen Arbeitsplatz nur für 2 Jahre? Von einer Ausbildung neuer Fachkräfte kann gar nicht die Rede sein.

Einzig der AfD Antrag mit einer Laufzeit von vorerst 20 Jahren schafft Perspektiven für die Betreiber, für die Arbeitnehmer und für unser Land. Eines sage ich aber voraus, mutig wie ich bin: Auch in 20 Jahren wird nachts kein Solarstrom erzeugt werden, bei Flaute kein Windstrom und bei Dunkelflaute eben überhaupt nichts.

Warum der CDU-Antrag jetzt auf einmal und warum so spät? Die Niedersachsenwahl muss in den Augen der Altparteien unbedingt abgewartet werden. Man fürchtet den Zorn des Wählers, wenn ehrlich zugegeben werden müsste, dass man sich mit der Energiewende von Anfang an vergaloppiert, Billionenwerte vernichtet und trotzdem kein Gramm CO2 eingespart hat.

Dafür hat man die Energieversorgung eines modernen und wohlhabenden Industrielandes unwiederbringlich an die Wand gefahren. Und jetzt, wo das Dach brennt, kann man noch fast drei Wochen bis zur Wahl am 9. Oktober warten. Erst die Partei und dann der Bürger. So geht Parteienverdrossenheit.
Die AfD ist die einzige Partei mit Vernunft im Bundestag. Tun wir alles, um sie zu stärken. Gehen wir auf die Straße und halten wir den Politikdarstellern der Altparteien den Spiegel vor, damit sie sich darin in ihrer hinterhältigen Dämlichkeit ausgiebig selbst betrachten können.

Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen
Manfred Schiller

Stadtrat
Mitglied im Landesvorstand der AfD Bayern

1. Oktober 2022|

Energiekrise, Versorgungssicherheit, Kostenexplosion – Wie gewählt so geliefert.

Bereits vor einem Jahr (am 05.10.2021) haben wir vor einer möglichen Energiekrise gewarnt.

Wir haben von der Stadt Weiden gefordert, ein Bevölkerungsschutzkonzept zu erstellen.

Die Stadt Weiden hat damals schon zugegeben, dass sie nicht vorbereitet sei, aber man etwas vorbereiten wolle.

Seiner Zeit nahm die Presse die Stadt Weiden in Schutz, wegen unserem angeblich aus der Luft gegriffen Antrags…

Aber was hat sich seitdem getan?

Nun explodieren die Energiekosten. Und wir fragen: Gibt es bei den Weidener Stadtwerken solche Probleme bzw. fürchtet man Engpässe bei der Liquidität?

Welche Auswirkungen ein Blackout haben kann zeigt eine bereits 2019 veröffentlichte Simulation. Siehe Link:

https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/miesbach-ort29062/spannende-simulation-so-dramatisch-waere-ein-mehrtaegiger-blackout-im-landkreis-11850559.html

Auch andere Landkreise bzw. kreisfreie Städte und Behörden spielen schon ganz konkret Szenarien durch und nehmen das alles durchaus ernst.

https://www.wochenblick.at/wirtschaft/400-tote-in-96-stunden-erster-deutscher-landkreis-simuliert-blackout/

https://www.welt.de/politik/deutschland/article241052519/Geheimpapier-Blackout-Polizei-Berlin-bereitet-sich-auf-Energie-Ernstfall-vor.html

Wir, die AfD, hätten schon frühzeitig auf diese mögliche Gefahr reagiert.

Im Übrigen wäre es mit uns erst gar nicht zu solch einer deutschlandschädigenden Energiepolitik gekommen.

15. September 2022|

Die Rechnung für diese Ideologie-Besessenheit werden die Menschen in Deutschland zahlen.

Liebe Freunde,

wem noch der endgültige Beweis dafür gefehlt hat, dass unserer Regierung der Amtseid völlig egal ist, der sollte sich einmal ansehen wie sich der grüne Wirtschaftsminister darum windet eine klare Aussage zum Weiterbetrieb der letzten Kernkraftwerke zu geben.

Statt diese 3 Kraftwerke, die zuverlässig, Sommer wie Winter, bei Tag und Nacht, planbaren Strom für bis zu 10 Millionen Haushalte erzeugen, am Netz zu lassen und darüber hinaus deren Weiterbetrieb zu sichern, drückt sich der Minister um eine fundierte Entscheidung herum und zeigt somit, dass ihm der Wille fehlt, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.

Stattdessen möchte er zwei dieser Kraftwerke in eine Notreserve überführen. Er möchte diese „für den Fall, dass wir sie brauchen“ schnell hochfahren, wohlwissend dass Kernkraftwerke dazu überhaupt nicht geeignet sind. Das grenzt schon an völligen Irrsinn.

Genauso ist es völlig irrational, schnelle Gasturbinen für die Bereitstellung der Grundlast zu verwenden. Kein Mensch käme auf die Idee einen 100m Läufer für einen Marathon anzumelden oder umgekehrt. Steigerung gefällig? Habeck spricht in seinen Statements nur von 2 Kernkraftwerken. Eines erwähnt er geflissentlich nicht. Das dritte der Kernkraftwerke -das KKW Emsland- liegt in Niedersachsen. Dort finden zufälligerweise am 9. Oktober Landtagswahlen statt.

Schon einmal wurden Landtagswahlen dazu missbraucht um eine fatale Ideologie zum Schaden des deutschen Volkes durchzusetzen. Merkels Ausstieg aus der Kernenergie im Jahr 2011 war der Startschuss für diese Misere in der wir uns heute befinden.

Nun folgt ein weiterer Schritt auf diesem Weg der Zerstörung des deutschen Wohlstands. Ich fürchte, sollten Habecks Pläne Realität werden, werden wir unser Land im kommenden Frühjahr nicht wiedererkennen.

Die Rechnung für diese Ideologie-Besessenheit werden die Menschen in Deutschland zahlen. Sie tun es bereits mit dem höchsten Strompreis in Europa. Sie werden es tun mit der völligen Deindustrialisierung, mit dem Verlust des sicher geglaubten Arbeitsplatzes und ihres meist bescheidenen Wohlstands, den man für sich und seine Familie über Jahre mühsam aufgebaut hat.

Deshalb müssen die niedersächsischen Wähler am 9. Oktober ein klares Stopp-Zeichen setzen. Nachdem unsere Regierung nicht dazu bereit ist: Ein Kreuz bei der einzigen deutschen Alternative ist und bleibt die einzige Möglichkeit Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und dessen Nutzen zu mehren.

Einen schönen Sonntag wünscht
Manfred Schiller

Stadtrat
Mitglied im Landesvorstand der AfD Bayern.

11. September 2022|

Grüne im Stadtrat sind genau so schlau wie Habeck

Grüne Stadtratsfraktion beantragt Verzicht auf Strom- und Gassperren

Oh je, dem Brandstifter wird es langsam zu warm. Eigentlich ist es wie immer. Wenn sich die Politik in ihrer Ideologiebesessenheit etwas ausdenkt, funktionieren diese Wolkenkuckucksheime gerade einmal so lange bis die Realität mit voller Kraft zurückschlägt. Das sind eben die Gesetze der Marktwirtschaft. Da diese Gesetze nicht einmal dem grünen Wirtschaftsminister geläufig sind, kann man diese Expertise natürlich auch nicht bei den Kommunalpolitikern seiner Partei erwarten.

Es muss jedenfalls ein Weg gefunden werden, der es unseren Bürgern erlaubt ihre Stromrechnung zu bezahlen. Das ist unstrittig. Dabei muss aber eines klar sein: Der Staat selbst hat kein Geld. Er hat nur das Geld, was er
vorher seinen Bürgern abgenommen hat. Also linke Tasche, rechte Tasche. Nur eines kann sich dauerhaft preissenkend auswirken: Es muss alles dafür getan werden ein größeres Angebot an Energie zu schaffen.
Deswegen fordert die AfD: Northstream 2 sofort und ohne Bedingungen zu öffnen. Unsere modernen Kohlekraftwerke umgehend wieder ans Netz zu nehmen. Die letzten 3 in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke nicht in den Streckbetrieb überzuführen, sondern mit neuen Brennstäben dauerhaft weiter betreiben. Zusätzlich bei den 3 Kraftwerken, die letztes Jahr vom Netz genommen wurden, den begonnenen Rückbau sofort beenden, die dadurch bereits vorsätzlich entstandenen Schäden beheben und auch diese wieder in den Normalbetrieb überzuführen. Ebenfalls sollte der Bau moderner Reaktoren der 4. Generation voran getrieben werden.

Das alles würde sich 2-fach preisdämpfend auswirken:

1. Durch den Merit-Order Effekt würde das teure Gas aus der Preisbildung verdrängt und die billige Kohle würde den Strompreis großteils bestimmen.
2. Das heute verstromte Gas würde für Heizung und Industrie zur Verfügung stehen was hier ebenfalls die Einkaufspreise senken und so den Niedergang der deutschen Industrie wenigstens etwas aufhalten würde.

Aber Stromerzeugung aus Kernenergie oder Kohle? Geht bei den Ökosozialisten anscheinend gar nicht. Alles „Klimakiller.“ Also Konzentration auf das billige russische Gas, das bisher immer zuverlässig geliefert wurde. Mit voller Kraft in die Abhängigkeit von Russland. Alles grüne Politik. Eigene Kohle oder Kernenergie um unabhängig zu sein? Geht gar nicht.

Jeder kann heute sehen, dass Wind und Sonne nicht in der Lage sind unser Land zuverlässig mit Strom zu versorgen. Gestern Abend um 20 Uhr leisteten Wind und Sonne bei einem Leistungsbedarf von 65 Gigawatt gerade einmal 5 GW. Heute Vormittag um 9 Uhr: 17 GW von 70 Gigawatt Bedarf. Dazu war gestern um 20 Uhr bei den Gaskraft- werken Vollgas angesagt. Mit rund 12,5 GW leisteten sie als „Lückenfüller das 2,5 fache der Energie der „Erneuerbaren“ von denen sie eigentlich ersetzt werden sollten.

Ab Silvester fallen mit den letzten 3 Kernkraftwerken weitere etwa 4 GW zuverlässige und planbare Leistung weg. Dies wird den Gasverbrauch für die Stromversorgung nochmals dramatisch erhöhen und den Gas- und Strompreis förmlich explodieren lassen.

Fassen wir also zusammen. Ohne die verheerende Politik der Grünen und eigentlich aller Altparteien gäbe es weder einen Strom- oder Gasmangel und auch keine durch die Decke schießenden Preise. Bei dem Aktionismus der Grünen handelt es sich um reine Heuchelei.

Es grüßt Sie
Manfred Schiller

Stadtrat
Mitglied im Landesvorstand der AfD Bayern.

9. September 2022|

Energie ist Wohlstand

Liebe Freunde,

wie denkt Ihr eigentlich über diese unsägliche Doppelmoral, die unsere Ampel und dabei vor allem die Grünen an den Tag legen?

Beispiel:

Da war eine Regierungsmaschine (maskenlos!) auf dem Weg nach Kanada. Die Ampelmänner (nein, ich gendere nicht) verhandelten also über Fracking-Gas aus Kanada. Aha. War da nicht was mit immensen Umweltschäden, die beim Fracking angeblich entstehen würden? Achso „not in my backyard.“ Dann ist es natürlich in Ordnung.

Fracking-Gas aus Kanada oder USA, zusätzlich mit riesigem Energieaufwand verflüssigt und mit Schweröl betriebenen Tankern über den Atlantik geschippert. Angelandet und wieder mit Verlusten gasförmig gemacht. Angelandet an Terminals, die es nicht gibt und wie ich unsere Bürokratie kenne, in 10 Jahren noch nicht geben wird. Soll uns aber über den Winter bringen. Ganz mein Humor.

Dass wir in der norddeutschen Tiefebene selbst genug Fracking-Gas haben um Deutschland für Jahrzehnte völlig unabhängig zu machen? Würde nur ein paar Monate dauern. Geschenkt. Dass es umweltfreundlicher, effektiver und natürlich viel billiger wäre, gleich hier zu fördern? Man würde sich den Aufwand der Verflüssigung und den Transport sparen. Auch die LNG-Terminals müssten nicht gebaut werden. Ebenfalls geschenkt.

Aber doch nicht im Vorzeigeland Deutschland. Wir wollen keine Gas- und Kohleförderung und auch keine Kernenergie. Gerne lassen wir uns aber vom Ausland zu wesentlich höheren Preisen mit genau diesen „furchtbaren“ Dingen beliefern.

Wenn man bedenkt, dass Energie gleich Wohlstand ist, dass jedes Prozent Energieverteuerung gleichzeitig mit einer Absenkung des Wohlstands einhergeht, kann man verstehen, dass diese Politik uns massiv schaden würde.

Soweit wird es aber nicht kommen. Das bisschen Energie, das die übriggebliebene Industrie und der mit langen Unterhosen über den Winter gekommene -arbeitslos gewordene- Klimaretter dann noch brauchen, geht auch mit Biogas. Wenn man dann als Land auch noch bei eintretender Dunkelheit ins Bett geht und mit den Hühnern aufsteht kann auch Solarenergie ein Thema sein, falls man sich Technik aus China überhaupt noch leisten kann.

Ihr wollt, dass es nicht so kommt? Unterstützt die einzige Alternative für Deutschland im Herbst. Um etwas zu erreichen müssen wir viele sein.

Schönen Sonntag wünscht Euch
Manfred Schiller

Stadtrat
Mitglied im Landesvorstand der AfD Bayern.

27. August 2022|

Schillers Frage zum Sonntag – 31.07.2022

Liebe Freunde,

was erwartet man als rechtstreuer Bürger eigentlich aktuell von seiner Regierung?

Eine Regierung, die beim Amtsantritt folgendes geschworen hat:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Man kann sich dann schon fragen was Ratschläge wie Energiesparen, kalt duschen, Heizung runterdrehen, Pullover und Decken besorgen oder sich mit Lebensmitteln einzudecken, damit zu tun haben, den Nutzen zu mehren und Schaden von einem Industrieland abzuwenden.

Sollte es nicht heute die wichtigste Aufgabe unserer Regierung sein, dieser drohenden Energieknappheit mit aller Macht entgegen zu treten um den darauf zwangsläufig folgenden wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern?

Warum in aller Welt diskutiert man denn immer noch über das Weiterlaufen der drei Kernkraftwerke, die am Jahresende abgeschaltet werden sollen? Warum nimmt man die drei Kernkraftwerke, die am 31.12.2021 vom Netz gegangen sind nicht schnellstmöglich wieder in Betrieb? Dass dies möglich wäre, wurde übrigens dieser Tage vom TÜV bestätigt.

Warum diskutiert man wochenlang über eine Pipeline, deren Kapazität angeblich durch technische Probleme eingeschränkt sei, anstatt eine weitere Pipeline, die längst fertig gestellt ist, endlich in Betrieb zu nehmen?

Man hat Deutschland mit der sogenannten Energiewende in eine extreme Abhängigkeit von russischem Gas geführt. Je mehr an instabilen Stromerzeugern (Solar, Wind) zugebaut wurden umso mehr nahm die Schwankungsbreite bei der Stromerzeugung zu. Um diese teilweise abrupten Schwankungen auszuregeln (dutzende Male am Tag, früher wenige Male im ganzen Jahr) musste man mehr und mehr auf flexible Kraftwerke mit Gasturbinen setzen.

Zusätzlich mussten Gaskraftwerke ureigenste Aufgaben der Kohle- und Kernkraftwerke übernehmen. Diese Kraftwerke sicherten als stabile Arbeiter schon immer die Grundlast im Netz. Seitdem mehr und mehr dieser Kraftwerke vom Netz gegangen sind, muss für das Abdecken der permanenten Grundlast auch auf das kostbare Gas zurückgegriffen werden.

Ihr habt es wahrscheinlich auch erkannt. Es ist einzig und allein die grüne Ideologie, die unser Land ins Chaos führen will. Die Chance, die beabsichtigte Transformation, die Umwandlung Deutschlands von einem wohlhabenden Industriestaat in ein ökosozialistisches Entwicklungsland auf Putins Russland schieben zu können, lässt man sich natürlich nicht entgehen.

So muss man zögernde Bürger nicht erst mit Panikmache (Corona, Klima) und Indoktrination mürbe machen, um diese auf das Armutsgleis setzen zu können. Der Gutmensch mit seiner ihm eigenen Hypermoral friert natürlich liebend gerne für die Freiheit und hofft Putin mit der Zerstörung seiner eigenen Lebensgrundlage und die seiner Kinder nachhaltig zu beeindrucken.

Einen schönen Sonntag wünscht Euch
Manfred Schiller

Stadtrat
Mitglied im Landesvorstand der AfD Bayern

1. August 2022|

Energiepolitik gefährdet Industriestandort Deutschland

Die derzeitige Energiepolitik gefährdet den Industriestandort Deutschland

Liebe Freunde,

ich möchte mich heute mit der Sinnhaftigkeit von Photovoltaikanlagen zur Versorgung eines Industrielandes wie Deutschland auseinandersetzen, um ein Gefühl zu vermitteln, welche Dimensionen so etwas annehmen kann.

Betrachten wir einmal die Leistungsfähigkeit eines großen Kern- oder Kohlekraftwerks. So ein Kraftwerk kann durchaus bis zu 1,5 Gigawatt Leistung permanent und planbar zur Verfügung stellen. Im Jahr ist das, Energie in Höhe von rund 12.000 Gigawattstunden.

Wenn wir eine theoretische Solaranlage von 1,5 Gigawatt Leistung (etwa 100-mal der Solarpark in Hütten) betrachten, gehen wir der Einfachheit halber von 8 Stunden voller Sonne am Tag aus. Allerdings sind dann auch 16 Stunden Nacht. Das heißt, dass neben den 12 GWh, die sie an diesem Tag abliefert, 16 Stunden mal 1,5 GW, ergibt 24 GWh, gespeichert werden müssten.

Das bedeutet wiederum, dass die Anlage eigentlich die dreifache Leistung von 4,5 GW braucht, um auch Energie für die nächtlichen Speicher (Batterien) zur Verfügung zu stellen. Wir sind nun bereits bei 300 x Solarpark Hütten.

Bei voller Sonneneinstrahlung sind also 4,5 GW an Solarstromerzeugungskapazität und 24 GWh an Speicherkapazität erforderlich, um rund um die Uhr zuverlässig 1,5 GW zu erzeugen.

An dunklen, wolkenverhangenen Tagen kann die Solarstromleistung drastisch reduziert werden. Bei starker Bewölkung kann die Leistung auf nur 10 % der Nennkapazität reduziert werden. Dichte Bewölkung kann sich tagelang halten, sodass neben der Stromerzeugungskapazität auch eine größere Batteriepufferung erforderlich ist, um genug Strom für diese Zeit aus den Speichern entnehmen zu können.

Wie groß diese zusätzliche Pufferung sein muss, kann niemand abschätzen, da man nicht voraussagen kann, wie viele Tage es stark bewölkt sein wird.

Nehmen wir einmal 5 Tage (120 Stunden) mit starker Bewölkung an. Dies ist nicht unrealistisch. Um konstant 1,5 GW zu liefern sind prinzipiell Speicher in der Größe von 180 GWh erforderlich. Davon ziehen wir 10% Leistung der Solaranlage trotz bewölkten Himmels ab, also grob 160 GWh Speicherbedarf.

Die Frage ist nun, wie diese gigantischen Speicher wieder geladen werden sollen und welche Zeit wir uns dazu gönnen, bevor die nächsten dunklen Tage kommen.

Wenn wir von 2 Tagen und 16 Stunden Ladezeit ausgehen, brauchen wir, um 160 GWh zu laden, 10 GW zusätzliche Solarflächen (nochmal 670 mal den Solarpark in Hütten).

Wir haben nun insgesamt 14,5 GW Solarleistung zur Verfügung, um 1,5 GW zuverlässig zu erzeugen.

Diese großen Zahlen kommen zustande, weil wir nach einer Periode dunkler, bewölkter Tage während der Erzeugungsstunden bei Tageslicht drei Dinge gleichzeitig tun:
– Wir erzeugen (1) 1.500 MW sofort verbrauchten Strom und laden gleichzeitig sowohl die
– (2) Nachtbatterien als auch die
– (3) Batterien für die dunklen Tage wieder auf.

Jedoch müssen wir davon ausgehen, dass Batterien nie zu 100% voll geladen und bis auf 0% entladen werden. Idealerweise spielen sich Be- und Entladungszyklen im Bereich von 20-80% ab. Da eigentlich nur 60% der Speicherleistung zur Verfügung steht müsste sie eigentlich auf rund 270 GWh erweitert werden.

Theoretisch kostet 1 GWh an Batteriespeicherung 250 Millionen Dollar. Für rund um die Uhr verfügbare 1,5 GW mit einem 5 Tagespuffer wenden wir so 68,5 Milliarden Dollar an Batteriekosten auf. Die Kosten von 14,5 GW an Solaranlagen in Höhe von 20 Milliarden Dollar kommen noch dazu.

Windenergie kann man nicht unbedingt als Entlastung sehen, da man einkalkulieren muss, dass es sein kann, dass an dunklen Tagen auch kein Wind weht. Das System muss für den Extremfall ausgelegt werden.

Wir hatten oben für relativ gesicherte 1,5 GW Dauerleistung von Solarflächen von fast 1000-mal der Fläche des Solarparks Hütten gesprochen. Die benötigte Fläche der Batteriespeicher für 270 GWh sollte man natürlich auch noch erwähnen. Hilfreich sind hier vielleicht die Angaben zum größten Batteriespeicher Europas Big Battery beim Kraftwerksstandort „Schwarze Pumpe“ in der Lausitz. Dieser Speicher benötigt für eine Kapazität von 0,053 GWh eine Fläche von 110 x 62 Meter.

Das ist der Aufwand, um ein einziges Großkraftwerk zu ersetzen. Hier sind Speicherverluste o.ä. noch nicht einmal eingerechnet. Billiger ist natürlich immer noch das, was wir momentan tun. Wir halten uns einen doppelten Kraftwerkspark. Einen für passendes Wetter (Solar und Wind) und einen weiteren (konventionelle Kraftwerke) für die restliche Zeit. Auch nicht gerade wirtschaftlich.

Die Energiewende, wie sie heute von erkenntnisresistenten Politikern verfolgt wird, ist nicht bezahlbar, ja schlicht nicht machbar. Ich hoffe, dass sich diese Erkenntnis durchsetzen wird bevor es zu spät ist und der Industriestandort Deutschland komplett ruiniert ist.

Es grüßt Sie
Manfred Schiller

Stadtrat
Mitglied im bayerischen AfD Landesvorstand

27. Januar 2022|

Wahnsinn – Ökosozialismus

Wahnsinn – Ökosozialismus

Liebe Freunde,

ich kann mich kaum daran erinnern, wie viele Male ich mich hier bereits über den teuren Irrsinn dieser durch Ideologen vom Zaun gebrochenen Energiewende, ausgelassen habe.

Gestern war wieder so ein Tag, der aufgezeigt hat, dass wir mit großen Schritten auf eine Strom-Mangelwirtschaft zusteuern.

Während des ganzen windarmen Tages musste das Ausland permanent bis zu 7.000 Megawatt in das deutsche Netz einspeisen, um es vor dem Zusammenbruch zu retten. Diese Rettungsaktionen sind extrem teuer. Das Ausland lässt sich diese Feuerwehrtätigkeit natürlich fürstlich entlohnen.

Die Zahlen für den 02.11. um jeweils 11 und 18 Uhr im Einzelnen. 18 Uhr Zahlen jeweils in Klammern:

Gesamter Stromverbrauch in Deutschland: 75.860 Megawatt (74.400 Megawatt).

Erzeugt wurden hierzulande um 11 Uhr (18 Uhr):

Konventionell (Kohle, Kernkraft, Gas): 51.420 Megawatt (55.840 Megawatt)
Solar: 11.620 Megawatt (0 Megawatt)
Wind an Land: 2.870 Megawatt (4.620 Megawatt)
Wind auf See: 760 Megawatt (800 Megawatt)
Wasserkraft: 1.354 Megawatt (1.630 Megawatt)
Biomasse: 4.380 Megawatt (4.440 Megawatt)

Bereits jetzt ist eine sichere Energieversorgung ohne Hilfe ausländischer Kohle- und Kernkraftwerke in Deutschland nicht mehr denkbar.

Wie man es bis in die 30er Jahre dieses Jahrhunderts bewerkstelligen will, an Tagen wie gestern, bis zu 70 % der Stromversorgung durch andere Energieträger zu ersetzen ist völlig schleierhaft, zumal diese Substitute (Sonne, Wind) überhaupt nicht in der Lage sind die Grundlast zu sichern.

Stellen Sie sich einen Dachdecker vor, der in der kalten und regnerischen Jahreszeit Ihr Dach erneuern möchte und bereits mit dem Abdecken des Dachs und der Entsorgung der Dachziegel begonnen hat. Allerdings kann er Ihnen nicht sagen wie viele Jahre es dauern wird, bis die neuen supertollen Ökoziegel bei Ihnen an der Baustelle eintreffen werden.

Sie würden einen solchen Handwerker wahrscheinlich sofort den Auftrag entziehen und auf Schadensersatz verklagen.

Die Frage stellt sich: Warum haben Sie genau das am Sonntag, dem 26.09.2021 nicht mit den Protagonisten der Energiewende getan, als Sie Gelegenheit dazu hatten?

Es grüßt Sie

Manfred Schiller
Stadtrat
und
Mitglied im AfD Landesvorstand

3. November 2021|

Thorium Reaktoren – Deutschland hängt hinterher

Thorium Reaktoren – Deutschland hängt hinterher

Liebe Freunde,

Zurück in die Zukunft war Ende der 80er Jahre eine Science-Fiction-Film-Trilogie. Ein wenig muss ich daran denken, wenn man von Meldungen hört, dass in der chinesischen Wüste ein Thorium-Reaktor Prototyp in Betrieb genommen wurde.

War da nicht etwas? Genau:

In den 80er Jahren hatten wir in Deutschland bereits einen Thorium Reaktor am Netz.

In der Stadt Hamm wurde in diesem Hochtemperaturreaktor 423 Tage lang unter Volllast Strom erzeugt. 1989 kam dann das Aus und die Technologie wurde in Deutschland nicht weiter verfolgt.

China möchte nun bis 2030 erste kommerzielle Thorium-Reaktoren industriell herstellen. Diese Kraftwerke sollen rund 100 Megawatt Strom erzeugen, genug um etwa 100.000 Menschen zu versorgen.

Betrieben werden diese dann mit flüssigem Thorium statt mit Uran. In ihnen zirkuliert ein Salz, das bei hohen Temperaturen (rund 600 Grad) flüssig ist. Da kein Wasser zur Kühlung verwendet wird, arbeitet er annähernd mit Normaldruck, was die Sicherheit immens erhöht. Das System kennt keinen GAU. Bei einer Störung oder einem Leck würde sich das Salz schnell abkühlen und kristallisieren. Man könnte es dann in Brocken einsammeln.

Die Größe des Reaktors überrascht. 3 Meter Höhe und 2,5 Meter Breite machen es möglich, ihn unter Reinraumbedingungen zu bauen und mit einem LKW zur Baustelle zu transportieren. Ebenso könnte man beim Austausch oder bei Wartungen verfahren.

Durch die Verwendung von Thorium als Brennstoff entstehen nur ganz wenige Transurane wie Plutonium, was die Halbwertszeit der Abfallprodukte auf wenige hundert Jahre verringert.

Weiterhin könnten diese „Kleinreaktoren“ auch in „problematische“ Länder exportiert werden, da in Thorium-Reaktoren kein waffenfähiges Material entsteht.

Alles in allem ein wichtiger Beitrag zur Lösung des Energiehungers der Zukunft. Leider ist Deutschland hier wieder einmal nicht dabei, obwohl man, wie anfangs schon erwähnt, einmal vorangegangen ist.

Es grüßt Sie
Manfred Schiller
Stadtrat

8. Oktober 2021|

Erneuerbare Energie nicht grundlasttauglich

Erneuerbare Energie nicht grundlasttauglich

Liebe Freunde,

vorgestern am 28.09.21 war es wieder einmal soweit. Das Ausland musste zum wiederholten Mal den Zusammenbruch des deutschen Stromnetzes verhindern.

Dass „erneuerbare“ Energieträger (Ausnahme Wasser und Biomasse) nicht grundlastfähig sind hat sich bis zu den meisten Politikern noch immer nicht herumgesprochen. Trotz eines Zubaus an theoretischer Windleistung sank heuer der Anteil der „erneuerbaren“ Energieträger an der deutschen Stromversorgung von ca. 50% auf rund 43%.

Solche Launen der Natur haben unsere Ökosozialisten leider nicht auf dem Schirm, da diese in ihrer Ideologieblase nicht vorkommen dürfen, um eben die Blase nicht platzen zu lassen.

So mussten am 28.09. in der Zeit von 15 bis 22 Uhr anscheinend Leistungen von bis zu 6.800 Megawatt (6 Großkraftwerke) vom Ausland aufgebracht werden, um unser Stromnetz zu stabilisieren. Ob dies auch tatsächlich vom Ausland in voller Höhe erbracht wurde, oder ob man stattdessen wieder einmal Industrieanlagen vom Netz genommen hat, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

Um 19 Uhr abends stand ein Strombedarf von 68.236 MW einer gleichzeitigen Erzeugung von 0 MW solar und 2.400 MW Wind (on- und offshore) gegenüber.

Vor einigen Jahren konnte dies noch locker ausgeregelt werden, aber die erfolgten Abschaltungen großer Kraftwerke machen dies mehr und mehr unmöglich.

Um 19 Uhr stemmten sich also 26.100 MW aus Kohle und 6.600 MW aus den verbliebenen Kernkraftwerken gegen den drohenden Blackout. Nicht auszudenken, wenn in rund einem Jahr keine Kernkraftwerke mehr am Netz sein sollen und auch der Kohleausstieg in den nächsten Jahren bevorsteht.

Wo die knapp 33.000 Megawatt in Zeiten, wenn Wind und Sonne zusammen gerade einmal2.400 Megawatt leisten, herkommen sollen, will uns keiner dieser Hasardeure unter den Politikern erklären.

Es bleibt nur festzustellen: Letzten Sonntag wurde diesen Hasardeuren von fast 90% der Bürger grünes Licht für den geraden Weg in die Katastrophe gegeben.

Wie gewählt – so geliefert

Es grüßt Sie

Manfred Schiller
Stadtrat

30. September 2021|
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